Schlossfest Freyung 02.09.-04.09.2011

02.09.2011:

Gerade noch rechtzeitig am Freitagnachmittag bauten wir in Rekordzeit das Wächterlager auf, um pünktlich zur Eröffnung des Freyunger Schlossfests fertig zu sein. Es stand uns ein wunderschönes, sonniges und abenteuerreiches Wochenende bevor.

Noch schnell in die Gewandung geschmissen ging es auch schon los mit dem Festzug in polizeilicher Begleitung. Anschließend wurde unser Lager noch perfektioniert und schon kam der erste Besucherandrang. Bei einem anschließenden Umtrunk ließen wir den Abend ausklingen.

 

03.09.2011:

Ein neuer Tag für die Wächter begann und es geschah das unfassbare:

„Wikinger findet Stein im Freyunger Schlossgarten“

Mit Trommel, Rufhorn und Wächterbegleitung wurde der Freiherr der Pienzenauer im Leiterwagen den Schlossberg hinaufgeschoben, um dort den Plan vom Vorabend, den wir hier lieber nicht nennen wollen, in die Tat umzusetzen.

Ob Foltershow, Freikampf oder Flugshow es war viel geboten und bei 32°C Hitze kam es schon mal vor, dass der ein oder andere seinen Kopf ins Abspülwasser steckte.

Die Besucher strömten reichlich zum Fest und waren sehr wissbegierig über das damalige Leben der Wikinger.

Natürlich blieben auch diesmal bei den Wächtern die Verletzungen nicht aus. Von den Sachschäden ganz zu schweigen. So musste dieses Mal Althiof`s Schildbuckel und Halfdans Becher dran glauben.

 

04.09.2011:

Nach dem morgigen Katerfrühstück wurde zur Hexenverbrennung aufgerufen. Die seit Tagen gesuchte Hexe wurde mit Fussfesseln von den Pienzenauern und uns Wächtern den Schlossberg hinaufgetrieben und dort öffentlich zur Schau gestellt.

Langsam aber sicher ging das Freyunger Schlossfest zu Ende. Wir waren sichtlich betrübt darüber, denn es war eines der schönsten Mittelalterfeste auf denen wir je gelagert hatten, mit vielen netten altbekannten Gruppen. Darum war es schwierig sich zum Lagerabbau aufzuraffen. Selbst unser Althiof konnte es nicht verhindern, dass er von seinem Bett abgebaut wurde. Vollbepackt und schweren Herzens ging es wieder Richtung Heimat.

 

Zuletzt möchten wir einen ganz besonderen Dank an den historischen Verein in Freyung aussprechen, der dieses Schlossfest zu dem gemacht hat was es war. Danke für die herzliche Aufnahme und wirklich gute Versorgung mit Speis und Trank, wir freuen uns auf nächstes Jahr.

 

Eure Wächter des Nordens

 

Mittelaltertage Gern 01.07.-03.07.2011

Am 30.06.2011 war es wieder soweit und es hieß auf zu den Mittelaltertagen nach Gern. Wettervorhersagen zufolge stand uns ein nasses, kühles Wochenende bevor, deshalb waren wir gut bepackt mit Fellen, Tee und sonstigen warmen Sachen.

 

Wir lagerten bereits ab Donnerstag im Schlosspark, da Freitagvormittag sechs Schulbusse voller Kinder erwartet wurden, die beschäftigt werden wollten. Und sie kamen wie versprochen. Es waren gefühlte 3000Stück die wir im Lager hatten. Doch die Wächter Halfdan, Frenja und Asgrim meisterten die Sache sehr gut. Die Kinder bekamen von uns Einblicke in das damalige Wikingerdasein, vom Speer werfen, über die übliche Kampfausrüstung bis hin zu den früheren Essensgewohnheiten war alles dabei.

 

Freitagnachmittag trudelte dann langsam die restliche Wächter-Truppe ein. Gerade noch im Trockenen, wenn auch nicht ganz windstill konnten alle ihr Zelt aufstellen.

Die gesamte Wächtergruppe führte eine erste Marktbegehung durch, um sich einen Überblick über anwesende Händler und Fressstände zu verschaffen.

Zur späteren Stunde wurden wir herzlichst im Lager der Odins Hörner empfangen und es entstand eine lustige Runde.

 

Am Samstag war das Wetter etwas besser und die Besucher kamen auch, um sich die Verrückten im Gerner Schlosspark anzusehen. Eine erste Schlacht hatte bereits einige Verletzungen zur Folge.

Mittags wurde ein anständiger Wikingereintopf über unserer Feuerstelle gekocht, der neidische Besucherblicke nach sich zog.

Am Abend saßen wir, bei ein paar Gläschen Wein, in einer lustigen Runde ( Reisunga Baiuvarii, Jegger und viele mehr) um das warme Lagerfeuer.

 

Am Sonntag war ebenfalls nochmal Feldschlacht angesagt, welche viele Besucher begeisterte. Das Ergebnis kann man unter http://www.youtube.com/watch?v=8Qlra-zfnig&feature=share betrachten.

Um 19.00Uhr hieß es abbauen, was leider nicht ganz im Trockenen geschah.

 

Resume aus Gern:

2 kaputte Hosen, 3 verbrannte Finger, ein abgebrannter Fonduetopf, ein kaputter Wurfspeer, ein verheizter Hocker (aufgrund Brennholzmangel), ein gerissenes Lederband, ein kaputtes Hirn, vier grippale Infekte …

… insgesamt gesehen ein sehr schönes und lustiges Lager, mit der kompletten Wächter-Gruppe.

In diesem Sinne auf zum nächsten Lager!

 

Eure Wächter des Nordens

 

Cave Gladium 13.8.-15.8.2010

Gerade noch im trockenen konnten wir unser Lager in Furth im Wald aufstellen. Auch die Tage danach waren eher frisch als sommerlich, was man im August eher erwartet hätte. Zum Glück ließen sich die Besucher von dem schlechten Wetter nicht beeindrucken und kamen wieder einmal in reicher Zahl, um das große Spektakel mitzuerleben.

 

Zuerst begaben sich Harek, Asgrim und Frenja gleich einmal auf abenteuerliche Holzsuche, das Anfangs eigentlich für unser Lagerfeuer gedacht war. Allerdings wurde dieses, aufgrund des eher bescheidenen Wetters später zu einem Lagerboden umfunktioniert. Unsere Jungs bastelten fleißig an Holzgriffen für ihre Kampfäxte, die bei der großen Feldschlacht am Sonntag ihren Einsatz fanden.

Außerdem hatten es uns dieses Jahr die vielen guten Stoffstände angetan, wo wir viel Zeit und Geld ließen. Auch der Holzschuhverkäufer hatte viel zu tun und dem ein oder anderen fiel im Geschäftsrausch nicht einmal unser böser NUTELLA-KLAU auf.

Bei den Wächtern wurde immer deftig gekocht, von Rührei über Hackfleischeintopf, bis hin zum gegrillten Steak war alles dabei. Abends ging es so manchem Wein an den Kragen.

Überlebt haben wir es alle sehr gut, nur unser Skarin hatte mit einigen Verlusten zu kämpfen. Die Schlachten, die er sich mit Asgrim lieferte hinterließen Spuren an Schild und Hose.

 

Unser Anwärter wurde nun nach seiner einjährigen Probezeit zum Wikinger Halfdan "Luskegg" ernannt.

Der Abbau verlief ebenfalls im Trockenen und brachte einige nette Tierchen zum Vorschein, diese hatten sich über die letzten Tage in den Zeltern Unterschlupf gesucht. Vor allem unsere netten Nachbarn „Die Reisenden“ hatten schwer mit ihnen zu kämpfen. Da wurde schon einmal das ein oder andere Kleidungsstück durchlöchert aufgefunden.

 

Eure Wächter des Nordens